GEW und Schulen fürchten Einschnitte

Sachsen-Anhalts Bildungsministerium will Unterrichtsausfälle reduzieren. Schulen und GEW warnen vor sinkenden Stundenkontingenten.

Volksstimme 23.04.2017

Magdeburg (dpa) l Sachsen-Anhalts Schulen stehen aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vor gravierenden Einschnitten. “Anstatt für das nächste Schuljahr durch Einstellungen für das nötige Personal zu sorgen, plant der Bildungsminister in erheblichem Maße, die Zuweisungen von Lehrerwochenstunden für die Schulen zu vermindern”, teilte die GEW in einer am Sonnabend veröffentlichten Resolution mit.

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GEW sieht Schulen vor gravierenden Einschnitten

Volksstimme 22.04.2017

Magdeburg (dpa/sa) – Sachsen-Anhalts Schulen stehen aus Sicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vor gravierenden Einschnitten. “Anstatt für das nächste Schuljahr durch Einstellungen für das nötige Personal zu sorgen, plant der Bildungsminister in erheblichem Maße, die Zuweisungen von Lehrerwochenstunden für die Schulen zu vermindern”, teilte die GEW in einer am Samstag veröffentlichten Resolution mit.

“In Kauf genommen werden damit Klassenzusammenlegungen, jahrgangsübergreifender Unterricht, größere Lerngruppen und weniger Förderung des Einzelnen.” Mit den sogenannten bedarfsmindernden Maßnahmen solle die bestehende katastrophale Unterrichtsversorgung kaschiert werden.

Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hatte in einem Brief an die Schulen im Land im März erklärt, alle Chancen für Neueinstellungen zu nutzen. Zudem solle es “geringe Anpassungen” bei den Zuweisungen von Lehrerwochenstunden geben.

Die Unterrichtsversorgung an den Schulen im Land liegt aktuell deutlich unter dem von der Koalition angestrebten Wert von 103 Prozent, der auch für Krankheitsfälle oder Elternzeiten Vertretungen zuließe. Zum Stichtag 21. September 216 hatte der Wert an den allgemeinbildenden Schulen nur 99,5 Prozent erreicht.

Bildungsminister: Größere Schulklassen

Volksstimme 23.03.2017

Magdeburg (dpa/sa) – Als Folge des Lehrermangels soll es in Sachsen-Anhalt zukünftig wieder vollere Schulklassen geben. Wie Bildungsminister Marco Tullner (CDU) der “Magdeburger Volksstimme” (Onlineausgabe) sagte, müssten für mehr Effizienz die bereits bestehenden Richtgrößen von 22 Schülern pro Klasse in Grundschulen umgesetzt werden. Derzeit würden auch mit 13 oder 14 Kindern Klassen gebildet. Außerdem könne man vor allem im ländlichen Raum den Zusammenschluss von Klassen nicht ausschließen. “Wenn wir die Schule im Ort halten wollen, wird es im Einzelfall auch jahrgangsübergreifenden Unterricht geben müssen”, sagte Tullner der Zeitung.

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